Fallout 4 – Crashmania

Ich bin etwas altmodisch. Ich rechne Preise noch sehr oft in DM um. Einfach nur um heutige Gegebenheiten mit damaligen zu vergleichen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mir vor Jahren Age of Empires gekauft hatte, kurz nachdem es erschienen war. Für stolze 94,95 DM. Ich musste lange dafür sparen. Die Anlaufstelle, wo ich es mir gekauft hatte, war aus heutiger Sicht nicht die günstigste gewesen, aber ich war durch das Spiel mehr als entschädigt. Beim Spielen von Age of Empires ist mir nicht ein unangenehmer Spielfehler aufgefallen. Oder anders: falls mir einer aufgefallen ist, dann ist er nicht so gravierend gewesen, dass ich ihn mir aus Groll lange gemerkt hätte. Besonders eines meiner aktuellen Spiele ist da der genaue Gegenspieler: Fallout 4.

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Einmal Ostsee und zurück

Habe mich dieses Jahr für ein paar Tage in einer Ferienwohnung in Sellin eingebucht. Da unterkunftbedingt eine Anreise vor 17 Uhr nicht möglich und die Bahn nicht mein bester Freund ist, entscheide ich mich für eine Anreise per Auto.

Anreise
Stehe am Anreisetag viel zu zeitig auf und schaue mir die Fahrtstrecke im Navi an. Ich freue mich schon auf 500km geballte Freude während der 5h Autofahrt. Ich überlege, was ich während der Fahrt alles anstellen kann, um mir die Langeweile zu vertreiben; da fällt mir ein, dass ich gar keinen Autopilot besitze. Fahre schließlich gegen 11 Uhr los und erreiche ereignislos meine Autobahnauffahrt. Meine Freude über schnelles Fortkommen auf der Autobahn wird durch mehrere Pylonenreihen getrübt, die mir zeigen, dass die Fahrbahn für dieselbe Menge an Fahrzeugen nur noch halb so breit ist. Sehe auch sogleich den Grund für diese Maßnahme. Der Verein Orange-Weiß-Suicide führt zur Unterhaltung vorbeifahrender Autos artistische Kunststücke auf, um der Straße ein Gesicht zu geben. Straßenmarkierungsarbeiten sagt mir ein Schild, lebensmüde sagt mir mein Verstand. Beim Überholen von einem Baumstammtransporter schweben mir Szenen von „Final Destination“ im Kopf. Ich versuche diese Gedanken zu vertreiben und den Transporter zu überholen. Schaffe leider nur zweiteres und bedaure die weiter hinten fahrenden.

Nach endlosen 3 Stunden meldet sich mein Magen zu Wort und ich mache eine Mittagspause. Da ich Raststätten und deren inflationäre Preise kenne, entscheide ich mich für FastFood von McDonalds. Ich bestelle eine große Cola und erinnere mich beim Erhalt des leeren Pappbechers, dass es auch eine kleine getan hätte. Beim Besuch des WCs trete ich einem Wegelagerer gegenüber, der von mir einen amerikanischen Rapper als Wegzoll verlangt. Da meine Blase kurz vor der Explosion steht, zahle ich und verschiebe eine Diskussion auf eine bessere Gelegenheit.

Erreiche schließlich Sellin und stelle fest, dass ich hier gar keine Ferienwohnung gebucht habe, sondern in Göhren. Stelle bei meiner Ankunft in Göhren erleichtert fest, dass ich im richtigen Göhren meine Ferienwohnung gebucht habe. Bei der Übergabe der Ferienwohnung entrichte ich auch die fällige Abgabe für den Kurort. Erhalte als Belohnung dafür eine Kurkarte, die das belegt. Beim Durchblättern von Tourist-Prospekten in der Wohnung sehe ich, dass die Kurkarte für 2013 vollkommen anders aussieht, als der Wisch, den ich habe. Freue mich über die ganzen Vergünstigungen, die mir jetzt nicht mehr zustehen und beschließe den Rest des Tages zu nutzen, um am Strand vorbeizuschauen. Nach schnellen 25 Minuten erreiche ich diesen und stelle beim Betreten der Seebrücke fest, dass es weder warm noch windstill ist. Beim Blick ins Wasser sehe ich eine ausgeprägte Algenfarm und beschließe hier nicht baden zu gehen. Überlege mir, wie lange man am Strand von Göhren bis Binz brauchen würde und lege los. Breche den Versuch nach 30 Minuten ab, als klar wird, dass die Erkältung vom letzten Jahr für ein Duell mitgereist ist. Mache mich auf den Weg zurück zur Unterkuft und kaufe unterwegs Verpflegung für die kommenden Tage. Einmal Ostsee und zurück weiterlesen

Reisemitschrift eines Hamburg-Trips

Anreise
Anreisemöglichkeit im Vorfeld per zuggebundenem Ticket erworben.

Vorteil: ca. 1/4 der regulären Fahrtkosten für diese Strecke
Nachteile: zuggebunden, eher ungewöhnliche Fahrtzeiten

Aufbruch gegen 18 Uhr, geplante Ankunft 23:05 in Hamburg, Umsteigen in Hannover. Ankunft in Hannover liegt geringfügig hinter dem Plan. Schließlich am Abfahrtsgleis des Anschlusszuges angekommen die Erleichterung: auch der Zug liegt hinter dem Plan, offiziell geschätzte 45 Minuten. Umso erstaunlicher ist das Einfahren eines Zuges auf eben jenem Gleis, laut Anzeige für vor einer Stunde mit Ziel: Hamburg. Hatte ich schon erwähnt, dass ich ein zuggebundenes Ticket besitze?

Um dem Glück eine letzte Chance zu geben, erkundige ich mich bei einem in der Nähe befindlichen Zugbegleiter, ob ich trotz meines gebundenen Tickets diesen Zug nutzen könne. Andernfalls würde ich mindestens 45 Minuten Däumchen drehend neben ihm stehen und mit ihm die Farbgebung der Gleise erörtern. Das scheint er nicht zu wollen, denn er empfiehlt mir: „Nehmen sie diesen Zug.“. Das lasse ich mir nicht zweimal sagen, rein in den Zug und bequem gemacht. Schnurstracks kommt auch der Zugbegleiter dieses Zuges an und möchte die Tickets sehen, als wäre er mit einem sechsten Sinn für unpassende Tickets ausgestattet worden. Meine Erklärung scheint ihm nicht zu gefallen, er schaut grimmig und ich bin froh, als er knurrend weitergeht.

Planmäßige Ankunft in Hamburg: es regnet. Kaufe für die letzten Kilometer ein Busticket am Automaten. Dieser möchte mich ärgern und spuckt mir ein für den Folgetag gültiges Ticket aus. Ich spucke zurück und warte auf den Bus. Als dieser kommt und die anderen Wartenden einsteigen, halten sie ihr Ticket dem Busfahrer entgegen. Diese moderne Art der optischen Entwertung nicht kennend, erkenne ich jedoch, dass auch ein weißes Stück Papier mit schwarzer Schrift als Ticket hätte gelten können. Erreiche schließlich meine Zielhaltestelle und laufe den letzten Kilometer zu meiner Unterkunft. Dort angekommen bin ich müde und gehe schließlich 2 Stunden später zu Bett.

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Überraschung: Diablo 3 doch nicht so toll wie angekündigt.

Voller Vorfreude hatte ich mein frisch erhaltenes Diablo 3 förmlich aus der Verpackung gerissen und es in Windeseile installiert. Umso ernüchternder war dann die Erkenntnis, dass die LogIn-Server gnadenlos überlastet sind… Welche Überraschung! Wer hätte das gedacht! Nachdem während der Open Beta schon festgestellt wurde, dass die LogIn-Server dem Andrang der Spielermassen nicht gewachsen sind, war die Angst schon groß, dass dieses Szenario auch beim Release eintreten würde. Aaaaber, deswegen werden ja Open Betas veranstaltet: auch als eine Art Stresstest, um die Serverkapazitäten auszuloten.

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Der Unterschied zwischen Theorie & Praxis

Wer in den letzten Wochen meinen Blog und meine Projektseiten aufmerksam besucht hat, wird festgestellt haben: da ist ja gar nichts los. Das liegt vor allem daran, dass ich mir vorgenommen habe, das neue Foren-Script für das Militia-Caelestis-Projekt ausschließlich vollständig zu releasen. Und das, obwohl es mir unter den Fingernägeln brennt, meine Fortschritte jetzt schon vorzustellen.

Im Zuge der Entwicklung des neuen Forums bin ich mehr oder weniger unbemerkt in eine kleine Falle bezüglich PHP getapst. Ohne mich explizit damit zu beschäftigen, habe ich PHP-Funktionen verwendet, die erst ab PHP 5.3 verfügbar sind. In meiner lokalen Testumgebung habe ich das nicht weiter bemerkt, da dort immer die aktuellste PHP-Version läuft. Verwendet habe ich dabei genauer gesagt neuere Features bei der Klassen-Vererbung. Diese erleichtern meine Arbeit ungemein, sodass ich sie nicht wieder entfernen möchte, zumal ein Verzicht bedeuten würde, dass ich eine nicht weiter quantifizierbare Menge an Aufwand hätte. Der für mich einfacherere Schritt war es daher, meine PHP-Version auf dem Live-Server einfach zu updaten. Tja, und damit nahm das Unheil seinen Lauf.

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jQuery Accordion/Tab durch BBCode

In den letzten Wochen habe ich beim Erstellen neuer Beiträge für mein Militia-Caelestis v2 Projekt immer wieder festgestellt, dass ich nicht nur in den Modulbereichen auf jQuery zurückgreifen möchte (dort geregelt über die Templates), sondern vielmehr dynamisch jQuery-Elemente an beliebiger Stelle einsetzen mag.
Im Zuge dieser Überlegung habe ich meinen BBCode-Parser erweitert, sodass ich in einer ersten Version Accordions dynamisch erzeugen konnte. Auf der Suche nach Optimierungsmöglichkeiten bin ich auf die sensationelle PHP-Funktion preg_replace_callback gestoßen. Mit deren Hilfe konnte ich den regulären Ausdruck für den Accordion-Tag vereinfachen und es sogar ermöglichen, dass Accordions beliebig geschachtelt werden können.

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Familienausflug zum Arzt

Da ich pünktlich zum (mittlerweile) vorletzten Wochenende krank wurde, bin ich letzte Woche Montag beim Arzt gewesen, zwecks offizieller Attestierung der Krankheit. Nachdem ich frohen Mutes pünktlich 8:oo Uhr in der Arztpraxis eintraf, traf mich schon der erste Schlag: offiziell war die Praxis erst seit ein paar Sekunden auf, aber das Wartezimmer war dennoch schon rappelvoll und platzte aus allen Nähten. Ich glaube fast, dass die Leute vor der Arztpraxis übernachtet haben, um garantiert als einige der ersten dort zu sein, ich kann es mir anders kaum erklären.

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Einfacher als gedacht: Debian Lenny Crontab

Nachdem ich in den letzten Wochen meine Berührungsängste mit Linux immer mehr abgelegt hatte, ist es heuer soweit gewesen: ich habe mich endlich um einen individuellen Cronjob gekümmert. Ursprünglich hielt ich das für eine verdammt komplizierte Kiste und habe da einen großen Bogen drumherum gemacht. Was soll ich sagen: das war ja völlig unnötig.

Nach fleißiger Lektüre dieses Wikipedia-Artikels zu Crontab hatte ich das grundlegende Verständnis intus. Dann nur noch schnell herumgooglen, wie ich unter meinem Debian Lenny die Crons verwalten kann und ab dafür. Das Ergebnis dieses ersten Schrittes ist eine automatisierte Spiegelung der Top 100 des Dofus-Ladders im Militia-Caelestis Projekt. Aber ein reiner Mirror, zudem limitiert auf 100 Plätze wäre ja irgendwie sinnfrei, daher gibt es einige kleine Verbesserungen:

  • Der Ladder-Mirror zeigt „ausgesternte“ Charaktere an (Charaketer, die ihren Namen im Ladder durch Sterne haben ersetzen lassen).
  • Der Ladder zeigt konstant Daten an. Der offizielle Dofus-Ladder setzt gerne mal aus, meist vormittags für mehrere Stunden.

Ab 11:00 vormittags versucht mein Ladder-Script die Daten vom Dofus-Server zu holen. Falls das geklappt hat, werden die angezeigt, wenn nicht (weil der Dofus-Server Probleme bereitet), werden weiterhin die alten Daten angezeigt. Mal sehen, was ich demnächst noch so für tolle Ideen für wiederholt ablaufende Skripte habe 😉

Jetzt auch hier mit SSL

Für alle die es mögen und in erster Linie für mich, habe ich jetzt meine sämtlichen Domains (2!) und deren Subdomains mit SSL-Zertifikaten ausgestattet. Damit ist sichergestellt, dass der Datenaustausch zwischen eurem Browser und meinem Server verschlüsselt stattfindet. Das macht sich gut, wenn ihr euch auf einer der Projektseiten oder hier (als authentifizierte Kommentatoren *Werbung mach*) einloggt und dabei vermeiden wollt, dass eure Nutzername/Passwort-Kombination über euer Netzwerk abgehört werden können.

Jetzt wird sicherlich schnell festgestellt werden, dass der Browser eurer Wahl meint, dass ein Sicherheitsrisiko vorliegt, da die Zertifikate nicht von einer offiziellen Zertifizierungsinstanz ausgestellt wurden. Warum? Weil ich mich mal schlau gemacht habe, was so ein Multidomain+Wildcard Zertifikat kostet. Für meinen Bedarf zu teuer 🙁 Daher gibt es nur selbst signierte Zertifikate von mir (respektive meinem Server). Also noch nicht ganz perfekt, aber schon eine Stufe sicherer.